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Service

Unsere gesamte Arbeit - die Dienstleistungen in der Grund- und Behandlungspflege, der Verhinderungspflege, der hauswirtschaftlichen Versorgung, den Pflegeberatungsbesuchen und Beratung allgemein von Angehörigen in relevanten Fragestellungen sowie der ständigen Rufbereitschaft rund um die Uhr - wird vom Kunden individuell abgerufen und vereinbart. Auf Wunsch vermitteln wir Essen auf Rädern, Hausnotrufgeräte, mobile Fußpflegen und Friseure in freier Auswahl.

Der regelmäßige Austausch und die Zusammenarbeit mit Ärzten, Krankenhäusern, Kranken- und Pflegekassen, zuständigen Sozialbehörden, Sanitätshäusern und therapeutischen Praxen bilden einen wesentlichen Schwerpunkt in unserem Netzwerk. Die Zusammenarbeit funktioniert durch ein Geben und Nehmen und basiert auf einer Basis von Offenheit und Beziehungspflege. Wir beachten selbstverständlich Wettbewerbsgebote und strafrechtliche Aspekte. Unsere Kunden haben grundsätzlich eine uneingeschränkte Entscheidungsfreiheit.


Übersicht der Leistungskomplexe (LK) der Pflegekassen in Brandenburg
inklusive der aktuellen Preisliste

LK 1 - Kleine Körperpflege

Leistungsart: Kleine Körperpflege

8,00 €

LK 2 - Große Körperpflege

Leistungsart: Große Körperpflege

16,91 €

LK 3 - Unterstützung bei Ausscheidungen - kleine Hilfe

Leistungsart: Unterstützung bei Ausscheidungen - kleine Hilfe

3,88 €

LK 4 - Unterstützung bei Ausscheidungen - Erweiterte Hilfe

Leistungsart: Unterstützung bei Ausscheidungen - Erweiterte Hilfe

5,03 €

LK 5 - Hilfe beim Aufsuchen und Verlassen des Bettes

Leistungsart: Hilfe beim Aufsuchen und Verlassen des Bettes

1,60 €

LK 6 - Lagern/Mobilisierung

Leistungsart: Lagern/Mobilisierung

3,88 €

LK 7 - Haarewaschen

Leistungsart: Haarewaschen

5,71 €

LK 8 - Hilfe bei Nahrungsaufnahme

Leistungsart: Hilfe bei Nahrungsaufnahme

8,45 €

LK 8 - Hilfe bei Nahrungsaufnahme bei Poolteilnehmern

Leistungsart: Hilfe bei Nahrungsaufnahme bei Poolteilnehmern

6,86 €

LK 8a - Hilfe bei Nahrungsaufnahme in Verbindung mit LK 20 und 21

Leistungsart: Hilfe bei Nahrungsaufnahme in Verbindung mit LK 20 und 21

5,26 €

LK 8a - Hilfe bei Nahrungsaufnahme in Verbindung mit LK 20 und 21 bei Poolteilnehmern

Leistungsart: Hilfe bei Nahrungsaufnahme in Verbindung mit LK 20 und 21 bei Poolteilnehmern

4,20 €

LK 9 - Sondenkost bei implantierter Magensonde (PEG)

Leistungsart: Sondenkost bei implantierter Magensonde (PEG)

7,08 €

LK 10 - Hilfestellung beim Verlassen und Wiederaufsuchen der Wohnung

Leistungsart: Hilfestellung beim Verlassen und Wiederaufsuchen der Wohnung

3,88 €

LK 11 - Begleitung bei Aktivitäten je 15 Minuten

Leistungsart: Begleitung bei Aktivitäten je 15 Minuten

6,86 €

LK 11 - Begleitung bei Aktivitäten je 15 Minuten bei Poolteilnehmern

Leistungsart: Begleitung bei Aktivitäten je 15 Minuten bei Poolteilnehmern

5,48 €

LK 12 - Pflegerische Betreuungsmaßnahmen

Leistungsart: Pflegerische Betreuungsmaßnahmen

4,57 €

LK 12a - Pflegerische Betreuungsmaßnahmen und Anleitung

Leistungsart: Pflegerische Betreuungsmaßnahmen und Anleitung

4,57 €

LK 13 - Beheizen der Wohnung

Leistungsart: Beheizen der Wohnung

4,80 €

LK 13 - Beheizen der Wohnung bei Poolteilnehmern

Leistungsart: Beheizen der Wohnung bei Poolteilnehmern

3,84 €

LK 14 - Unterstützung bei Inanspruchnahme von Dienstleistungen

Leistungsart: Unterstützung bei Inanspruchnahme von Dienstleistungen

4,00 €

LK 14 - Unterstützung bei Inanspruchnahme von Dienstleistungen bei Poolteilnehmern

Leistungsart: Unterstützung bei Inanspruchnahme von Dienstleistungen bei Poolteilnehmern

3,20 €

LK 15 - Reinigen der Wohnung je 15 Minuten

Leistungsart: GReinigen der Wohnung je 15 Minuten

6,00 €

LK 15 - Reinigen der Wohnung je 15 Minuten bei Poolteilnehmern

Leistungsart: Reinigen der Wohnung je 15 Minuten bei Poolteilnehmern

4,80 €

LK 16 - Wechseln und Waschen der Wäsche und Kleidung je 15 Minuten

Leistungsart: Wechseln und Waschen der Wäsche und Kleidung je 15 Minuten

6,00 €

LK 17 - Wechseln der Bettwäsche

Leistungsart: Wechseln der Bettwäsche

2,00 €

LK 18 - Vorratseinkauf

Leistungsart: Vorratseinkauf

8,00 €

LK 18 - Vorratseinkauf bei Poolteilnehmern

Leistungsart: Vorratseinkauf bei Poolteilnehmern

6,40 €

LK 19 - Besorgung

Leistungsart: Besorgung

2,40 €

LK 19 - Besorgung bei Poolteilnehmern

Leistungsart: Besorgung bei Poolteilnehmern

1,92 €

LK 20 - Kochen einer Hauptmahlzeit

Leistungsart: Kochen einer Hauptmahlzeit

9,60 €

LK 20 - Kochen einer Hauptmahlzeit bei Poolteilnehmern

Leistungsart: Kochen einer Hauptmahlzeit bei Poolteilnehmern

7,68 €

LK 21 - Zubereitung einer sonstigen Mahlzeit

Leistungsart: Zubereitung einer sonstigen Mahlzeit

3,20 €

LK 21 - Zubereitung einer sonstigen Mahlzeit bei Poolteilnehmern

Leistungsart: Zubereitung einer sonstigen Mahlzeit bei Poolteilnehmern

2,56 €

LK 22 - Erstbesuch

Leistungsart: Erstbesuch

41,13 €

LK 23 - Folgebesuch

Leistungsart: Folgebesuch

13,71 €

Wegepauschale

Leistungsart: Wegepauschale

3,66 €

ermäßigte Wegepauschale

Leistungsart: ermäßigte Wegepauschale

1,37 €

hälftige Wegepauschale

Leistungsart: hälftige Wegepauschale

1,83 €

hälftige ermäßigte Wegepauschale

Leistungsart: hälftige ermäßigte Wegepauschale

0,69 €

Beratungbesuch bis zu 23,00 Euro für die Pflegegrade 1 bis 3

Leistungsart: Beratungbesuch bis zu 23,00 Euro für die Pflegegrade 1 bis 3

Beratungbesuch bis zu 33,00 Euro für die Pflegegrade 4 und 5

Leistungsart: Beratungbesuch bis zu 33,00 Euro für die Pflegegrade 4 und 5

Übersicht Pflegestufen

PflegestufeGeldleistung*Sachleistung*
PS 0 mit Demenz316,00 €689,00 €
PS 1316,00 €689,00 €
PS 1 mit Demenz545,00 €1298,00 €
PS 2545,00 €1298,00 €
PS 2 mit Demenz728,00 €1612,00 €
PS 3728,00 €1612,00 €
PS 3 mit Demenz901,00 €1995,00 €
Härtefall901,00 €1995,00 €
Pflegestufetgl. Hilfebedarfdavon tgl. Grundpflegerestl. Aufwand im Haushalt
PS 190 minmehr als 45 minmehrmals
pro Woche
PS 23 Std.mind. 2 Std.mehrmals
pro Woche
PS 35 Std.mind. 4 Std.mehrmals
pro Woche

* Unterschied zwischen Geldleistung (Pflegegeld)
und Sachleistung (Pflegesachleistung)

Im SGB XI (Grundpflege) wird zwischen Pflegegeld und Pflegesachleistung unterschieden.

  • Unter Pflegegeld versteht man den Betrag, den der Kunde von der Pflegekasse ausgezahlt bekommt.
  • Unter Pflegesachleistung versteht man den Betrag, den wir als Pflegedienst mit der Pflegekasse abrechnen können. Voraussetzung dafür ist, dass bei der Pflegekasse auf Pflegesachleistung umgestellt worden ist.

Wird nicht der gesamte Betrag durch den Pflegedienst ausgeschöpft, wird der Restbetrag anteilig an Sie als Pflegegeld ausgezahlt (sogenannte Kombinationsleistung).


Erläuterung der Pflegestufen
(Quelle: Bundeministerium für Gesundheit)

Pflegestufen

Entsprechend des Umfangs des Hilfebedarfs werden die Pflegebedürftigen einer von drei Pflegestufen (I, II oder III) zugeordnet. Je nach Pflegestufe unterscheidet sich auch die Höhe der Leistungen. Bei einem außergewöhnlich hohen Pflegeaufwand kann in der Pflegestufe III auch ein sog. Härtefall vorliegen.

Der Versicherte hat die Möglichkeit gegen die Entscheidung seiner Pflegekasse Widerspruch einzulegen.

Personen mit dauerhaft erheblich eingeschränkter Alltagskompetenz, die zwar einen Hilfebedarf im Bereich der Grundpflege und hauswirtschaftlichen Versorgung haben, jedoch noch nicht die Voraussetzungen für eine Einstufung in die Pflegestufe I erfüllen, haben bereits seit dem 1. Juli 2008 Anspruch auf einen Betreuungsbetrag in Höhe von 100 oder 200 Euro im Monat. Man spricht hier von der so genannten "Pflegestufe 0".

Darüber hinaus wurden durch das Pflege-Neuausrichtungs-Gesetz weitere Leistungsverbesserungen insbesondere für demenziell erkrankte Menschen eingeführt: Ab dem 1. Januar 2013 bis zur Anwendung eines neuen Pflegebedürftigkeitsbegriffs erhalten sie mehr und - mit der häuslichen Betreuung - auch zielgenauere Leistungen. So besteht in der so genannten "Pflegestufe 0" erstmals Anspruch auf Pflegegeld oder Pflegesachleistungen. In den Pflegestufen I und II werden die bisherigen Beträge aufgestockt. Zudem können nun bereits in der so genannten "Pflegestufe 0" Verhinderungspflege sowie Pflegehilfsmittel und Zuschüsse für Maßnahmen zur Verbesserung des individuellen Wohnumfelds in Anspruch genommen werden.

Pflegestufe I - Erhebliche Pflegebedürftigkeit

Erhebliche Pflegebedürftigkeit liegt vor, wenn mindestens einmal täglich ein Hilfebedarf bei mindestens zwei Verrichtungen aus einem oder mehreren Bereichen der Grundpflege (Körperpflege, Ernährung oder Mobilität) erforderlich ist. Zusätzlich muss mehrfach in der Woche Hilfe bei der hauswirtschaftlichen Versorgung benötigt werden. Der wöchentliche Zeitaufwand muss im Tagesdurchschnitt mindestens 90 Minuten betragen, wobei auf die Grundpflege mehr als 45 Minuten entfallen müssen.

Pflegestufe II - Schwerpflegebedürftigkeit

Schwerpflegebedürftigkeit liegt vor, wenn mindestens dreimal täglich zu verschiedenen Tageszeiten ein Hilfebedarf bei der Grundpflege (Körperpflege, Ernährung oder Mobilität) erforderlich ist. Zusätzlich muss mehrfach in der Woche Hilfe bei der hauswirtschaftlichen Versorgung benötigt werden. Der wöchentliche Zeitaufwand muss im Tagesdurchschnitt mindestens drei Stunden betragen, wobei auf die Grundpflege mindestens zwei Stunden entfallen.

Pflegestufe III - Schwerstpflegebedürftigkeit

Schwerstpflegebedürftigkeit liegt vor, wenn der Hilfebedarf bei der Grundpflege so groß ist, dass er  jederzeit gegeben ist und Tag und Nacht (rund um die Uhr) anfällt. Zusätzlich muss die pflegebedürftige Person mehrfach in der Woche Hilfe bei der hauswirtschaftlichen Versorgung benötigen. Der wöchentliche Zeitaufwand muss im Tagesdurchschnitt mindestens fünf Stunden betragen, wobei auf die Grundpflege (Körperpflege, Ernährung oder Mobilität) mindestens vier Stunden entfallen müssen.

Härtefallregelung

Sind die Voraussetzungen der Pflegestufe III erfüllt und liegt ein außergewöhnlich hoher bzw. intensiver Pflegeaufwand vor, kann die Härtefallregelung in Anspruch genommen werden. In diesem Fall gibt es höhere Sachleistungen.

Für die Feststellung eines außergewöhnlich hohen Pflegeaufwands im Sinne der Härtefallregelungen ist Voraussetzung, dass:

  • die Hilfe bei der Grundpflege (Körperpflege, der Ernährung oder der Mobilität) mindestens sechs Stunden täglich, davon mindestens dreimal in der Nacht, erforderlich ist. Bei Pflegebedürftigen in vollstationären Pflegeeinrichtungen ist auch die auf Dauer bestehende medizinische Behandlungspflege zu berücksichtigen.

oder

  • die Grundpflege für den Pflegebedürftigen auch nachts nur von mehreren Pflegekräften gemeinsam (zeitgleich) erbracht werden kann. Wenigstens bei einer Verrichtung tagsüber und des Nachts muss dabei neben einer professionellen mindestens eine weitere Pflegeperson tätig werden, die nicht bei einem Pflegedienst beschäftigt sein muss (zum Beispiel Angehörige). Durch diese Festlegung soll erreicht werden, dass nicht mehrere Pflegekräfte eines Pflegedienstes hier tätig werden müssen.

Zusätzlich muss ständige Hilfe bei der hauswirtschaftlichen Versorgung erforderlich sein.

Jedes der beiden Merkmale erfüllt bereits für sich die Voraussetzungen eines qualitativ und quantitativ weit über das übliche Maß der Grundvoraussetzung der Pflegestufe III hinausgehenden Pflegeaufwandes.

Neuer Pflegebedürftigkeitsbegriff

Die Bundesregierung plant im Laufe der aktuellen Wahlperiode einen neuen Pflegebedürftigkeitsbegriff einzuführen. Mit dem neuen Pflegebedürftigkeitsbegriff soll das bisherige System der drei Pflegestufen durch fünf Pflegegrade ersetzt werden. Dadurch kann dem individuellen Unterstützungsbedarf aller Pflegebedürftiger besser Rechnung getragen werden. Neben körperlichen Einschränkungen werden auch Einschränkungen einbezogen, die etwa bei Demenzkranken häufig vorkommen. Der neue Pflegebedürftigkeitsbegriff soll noch in dieser Wahlperiode eingeführt werden.

Wo müssen Pflegeleistungen beantragt werden?

Um Leistungen der Pflegeversicherung in Anspruch nehmen zu können, muss ein Antrag bei der Pflegekasse gestellt werden. Die Pflegekasse befindet sich bei der Krankenkasse.

Die Antragstellung kann auch ein Familienangehöriger, Nachbar oder guter Bekannter übernehmen, wenn er oder sie dazu bevollmächtigt wird. Sobald der Antrag bei der Pflegekasse gestellt wird, beauftragt diese den Medizinischen Dienst der Krankenversicherung (MDK) oder andere unabhängige Gutachter mit der Begutachtung zur Feststellung der Pflegebedürftigkeit.

Wie schnell wird über den Antrag entschieden?

Die gesetzlich vorgegebene Bearbeitungsfrist für Anträge auf Pflegeleistungen beträgt fünf Wochen. Bei einem Aufenthalt im Krankenhaus oder in einer stationären Rehabilitationseinrichtung, in einem Hospiz oder während einer ambulant-palliativen Versorgung ist die Begutachtung durch den MDK oder durch andere unabhängige Gutachter innerhalb einer Woche durchzuführen, wenn dies zur Sicherstellung der weiteren Versorgung erforderlich ist oder die Inanspruchnahme von Pflegezeit gegenüber dem Arbeitgeber angekündigt wurde.

Befindet sich der Antragsteller in häuslicher Umgebung, ohne palliativ versorgt zu werden, und wurde die Inanspruchnahme von Pflegezeit nach dem Pflegezeitgesetz gegenüber dem Arbeitgeber angekündigt oder eine Familienpflegezeit mit dem Arbeitgeber vereinbart, gilt eine Bearbeitungsfrist von zwei Wochen.

Zu beachten ist: Erteilt die Pflegekasse den schriftlichen Bescheid über den Antrag nicht innerhalb von fünf Wochen nach Eingang des Antrags oder werden die verkürzten Begutachtungsfristen nicht eingehalten, hat die Pflegekasse nach Fristablauf für jede begonnene Woche der Fristüberschreitung 70 Euro an den Antragsteller zu zahlen. Dies gilt nicht, wenn die Pflegekasse die Verzögerung nicht zu vertreten hat oder wenn sich der Antragsteller in stationärer Pflege befindet und bereits als mindestens erheblich pflegebedürftig (mindestens Pflegestufe I) anerkannt ist.

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