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  • MDK Note 1,2
  • seit mehr als 20 Jahren
  • Büro in Essen-Kettwig

Service

Unsere gesamte Arbeit - die Dienstleistungen in der Grund- und Behandlungspflege, der Verhinderungspflege, der hauswirtschaftlichen Versorgung, den Pflegeberatungsbesuchen und Beratung allgemein von Angehörigen in relevanten Fragestellungen sowie der ständigen Rufbereitschaft rund um die Uhr - wird vom Kunden individuell abgerufen und vereinbart. Auf Wunsch vermitteln wir Essen auf Rädern, Hausnotrufgeräte, mobile Fußpflegen und Friseure in freier Auswahl.

Der regelmäßige Austausch und die Zusammenarbeit mit Ärzten, Krankenhäusern, Kranken- und Pflegekassen, zuständigen Sozialbehörden, Sanitätshäusern und therapeutischen Praxen bilden einen wesentlichen Schwerpunkt in unserem Netzwerk. Die Zusammenarbeit funktioniert durch ein Geben und Nehmen und basiert auf einer Basis von Offenheit und Beziehungspflege. Wir beachten selbstverständlich Wettbewerbsgebote und strafrechtliche Aspekte. Unsere Kunden haben grundsätzlich eine uneingeschränkte Entscheidungsfreiheit.


Übersicht der Leistungskomplexe (LK) der Pflegekassen in NRW
inklusive der aktuellen Preisliste

LK 01 - Ganzwaschung

Leistungsart: Ganzwaschung

(ist in einem Einsatz nicht abrechnungsfähig mit LK 02, 15a - 21, 23 - 29)

Leistungsinhalte:

  • 1. Waschen, Duschen, Baden
  • 2. Mund-, Zahn- & Lippenpflege
  • 3. Rasieren
  • 4. Hautpflege
  • 5. Haarpflege (Kämmen, ggf. Waschen)
  • 6. Nagelpflege
  • 7. An- & Auskleiden incl. An- & Ablegen von Körperersatzstücken
  • 8. Vorbereiten / Aufräumen des Pflegebereiches

17,42 €

LK 02 - Teilwaschung

Leistungsart: Teilwaschung

ist in einem Einsatz nicht abrechnungsfähig mit LK 01, 15a - 21, 23 - 29

Leistungsinhalte:

  • 1. Teilwaschung (zum Beispiel Intimbereich)
  • 2. Mund-, Zahn- & Lippenpflege
  • 3. Rasieren
  • 4. Hautpflege
  • 5. Haarpflege (Kämmen, ggf. Waschen)
  • 6. Nagelpflege
  • 7. An- & Auskleiden incl. An- & Ablegen von Körperersatzstücken
  • 8. Vorbereiten / Aufräumen des Pflegebereiches

9,35 €

LK 03 - Ausscheidungen

Leistungsart: Ausscheidungen

ist in einem Einsatz nicht abrechnungsfähig mit LK 16 - 21, 23 - 29

Leistungsinhalte:

  • 1. Utensilien bereitstellen, anreichen
  • 2. Zur Toilette führen
  • 3. Unterstützung und allgem. Hilfestellung
    Ausscheidungen (Urin, Stuhl, Schweiß, Sputum, Erbrochenes)
  • 4. Überwachung der Ausscheidung
  • 5. Entsorgung / Reinigen des Gerätes und Bettes
  • 6. Kathederpflege (insbes. Wechseln von Urinbeuteln), Stomaversorgung bei Anus Praeter (Wechsel und Entleerung des Stomabeutels)
  • 7. Empfehlung zum Kontinenztraining / Inkontinenzversorgung
  • 8. Nachbereiten des Pflegebedürftigen, ggf. Intimpflege

4,25 €

LK 04 - Selbstständige Nahrungsaufnahme

Leistungsart: Selbstständige Nahrungsaufnahme

ist in einem Einsatz nicht abrechnungsfähig mit LK 05, 16 - 18, 20, 24 - 28

Leistungsinhalte:

  • 1. Mundgerechtes Vorbereiten der Nahrung (auch angelieferte Warmspeisen)
  • 2. Lagern und Vorbereiten des Pflegebedürftigen
  • 3. Entsorgen der benötigten Materialien
  • 4. Säubern des Arbeitsbereiches
  • 5. Kenntnisvermittlung (keine Ernährungsberatung) über richtige Ernährung (zum Beispiel Diabetiker) / ausreichende Flüssigkeitszufuhr incl. Beratung über Esshilfen

4,25 €

LK 05 - Hilfe bei der Nahrungsaufnahme

Leistungsart: Hilfe bei der Nahrungsaufnahme

ist in einem Einsatz nicht abrechnungsfähig mit LK 04, 15a - 18, 20, 24, 27, 28

Leistungsinhalte:

  • 1. Mundgerechtes Vorbereiten der Nahrung (auch angelieferte Warmspeisen)
  • 2. Lagern und Vorbereiten des Pflegebedürftigen
  • 3. Darreichen der Nahrung
  • 4. Entsorgung der benötigten Materialien
  • 5. Säubern des Arbeitsbereiches (Spülen)
  • 6. Versorgung des Pflegebedürftigen (Hygiene im Zusammenhang mit der Nahrungsaufnahme)
  • 7. Kenntnisvermittlung (keine Ernährungsberatung) über richtige Ernährung (zum Beispiel Diabetiker) / ausreichende Flüssigkeitszufuhr incl. Beratung über Esshilfen

10,62 €

LK 06 - Sondenernährung bei implantierter Magensonde (PEG)

Leistungsart: Sondenernährung bei implantierter Magensonde (PEG)

ist in einem Einsatz nicht abrechnungsfähig mit LK 16, 17, 27, 28

Leistungsinhalte:

  • 1. Vorbereiten und Richten der Sondennahrung
  • 2. Sachgerechtes Verabreichen der Sondennahrung
  • 3. Nachbereitung

4,25 €

LK 07 - Lagern / Betten

Leistungsart: Lagern / Betten

ist in einem Einsatz nicht abrechnungsfähig mit LK 16 - 18, 20, 23 - 30

Leistungsinhalte:

  • 1. Richten des Bettes
  • 2. Wechseln der Bettwäsche
  • 3. Körper- und situationsgerechtes Lagern
  • 4. Vermittlung von Lagerungstechniken, ggf. Einsatz von Lagerungshilfen

4,25 €

LK 08 - Mobilisation

Leistungsart: Mobilisation

(Mindesteinsatzdauer 15 min)
(nur als selbstständige Leistung abrechenbar)
ist in einem Einsatz nicht abrechnungsfähig mit LK 16 - 17, 27 - 29

Leistungsinhalte:

  • 1. Aufrichten des Pflegebedürftigen im Bett
  • 2. An- & Auskleiden incl. An- & Ablegen von Körperersatzstücken
  • 3. Aufstehen / Zubettgehen
  • 4. Sitz-, Geh- und Stehübungen (ggf. unter Verwendung von Hilfsmitteln), bei Bettlägerigen passives, assistiertes oder aktives, funktionsgerechtes Bewegen
  • 5. Hilfe beim Verlassen und Wiederaufsuchen der Wohnung
  • 6. Hilfe beim Treppensteigen

7,65 €

LK 09 - Behördengänge und Arztbesuche

Leistungsart: Behördengänge und Arztbesuche

ist in einem Einsatz nicht abrechnungsfähig mit LK 15a - 17

Leistungsinhalte:

  • 1. Begleiten des Pflegebedürftigen, wenn persönliches Erscheinen bei Behörden oder Ärzten unumgänglich ist

15,30 €

LK 10 - Beheizen des Wohnbereiches

Leistungsart: Beheizen des Wohnbereiches

ist in einem Einsatz nicht abrechnungsfähig mit LK 16 - 17

Leistungsinhalte:

  • 1. Besorgen, entsorgen von Heizmaterial im Wohnumfeld
  • 2. Inbetriebnahme des Heizofens (nicht Fernwärme, Gas- oder Zentralheizung)
  • 3. Leistungskomplex gilt nur für den Wohnbereich des Pflegebedürftigen

2,55 €

LK 11 - Einkaufen

Leistungsart: Einkaufen

(Abrufempfehlung bis zu 2x je Woche)
ist in einem Einsatz nicht abrechnungsfähig mit LK 15a - 17

Leistungsinhalte:

  • 1. Zusammenstellen des Einkaufszettels für Gegenstände des tägl. Bedarfs
  • 2. Einkaufen (incl. Arzneimittelbeschaffung) und notwendige Besorgungen (zum Beispiel Bank- und Behördengänge)
  • 3. Unterbringung und Versorgung der eingekauften Lebensmittel
  • 4. Anleitung zur Beachtung von Genieß- und Haltbarkeit von Lebensmitteln
  • 5. ggf. Wäsche zur Reinigung bringen und abholen

6,37 €

LK 12 - Zubereiten von warmen Speisen

Leistungsart: Zubereiten von warmen Speisen

ist in einem Einsatz nicht abrechnungsfähig mit LK 16, 17, 27, 28

Leistungsinhalte:

  • 1. Anleitung zum Umgang mit Lebensmitteln undVorbereitung der Lebensmittel
  • 2. Zubereitung von warmen Speisen
  • 3. Säubern des Arbeitsbereiches (zum Beispiel Spülen)
  • 4. Entsorgung des verbrauchen Materials

6,37 €

LK 13 - Reinigung der Wohnung

Leistungsart: Reinigung der Wohnung

(Abrufempfehlung alle 14 Tage)

Leistungsinhalte:

  • 1. Reinigen des allgemeinüblichen Lebensbereiches (zum Beispiel Wohnraum, Bad, Toilette, Küche)
  • 2. Trennen und Entsorgen des Abfalls
  • 3. keine Grundreinigung

22,94 €

LK 14 - Waschen und Pflegen der Wäsche und Kleidung

Leistungsart: Waschen und Pflegen der Wäsche und Kleidung

(Abrufempfehlung 1x wöchentlich)

Leistungsinhalte:

  • 1. Waschen und Trocknen
  • 2. Bügeln
  • 3. Ausbessern
  • 4. Sortieren und Einräumen
  • 5. Schuhpflege

15,30 €

LK 15 - Hausbesuchspauschale

Leistungsart: Hausbesuchspauschale

(bis zu 2x je Tag abrechenbar)
Eine 3. Abrechnung ist nur in Verbindung mit LK 29 oder LK 30 möglich. Es besteht insgesamt eine Begrenzung auf max. 3 Hausbesuchspauschalen im Rahmen der Leistungserbringung nach diesem Vertrag pro Tag.

Leistungsinhalte:

  • 1. Anfahrt
  • 2. Dokumentation

1,60 €

LK 15a - Erhöhte Hausbesuchspauschale

Leistungsart: Erhöhte Hausbesuchspauschale

(bis zu 1x je Tag daneben ist Pos. 15 max. 1x je Tag abrechenbar)
Eine 2. Abrechnung ist nur bei solitärerer Erbringung von LK 27, 28, 29 oder 30 möglich. Es besteht insgesamt eine Begrenzung auf max. 2 erhöhte Hausbesuchspauschalen im Rahmen der Leistungserbringung nach diesem Vertrag pro Tag; daneben ist Pos. 15 max. 1x je Tag abrechenbar.

Leistungsinhalte:

  • 1. Anfahrt
  • 2. Dokumentation

Bei Abruf von ausschließlich einem dieser LK:
03, 04, 06, 07, 08, 10, 12, 27, 28, 29 oder 30 je Einsatz

4,30 €

LK 16 - Erstgespräch

Leistungsart: Erstgespräch

(vor Aufnahme der Pflege)

Leistungsinhalte:

  • 1. Feststellung des Pflegeproblems
  • 2. Feststellung der Ressourcen des Pflegebedürftigen
  • 3. Planung der Pflegeeinsätze
  • 4. Gespräch mit Angehörigen / Arzt
  • 5. Information über weitere Hilfen
  • 6 incl. Hausbesuchspauschale

19,40 €

LK 17 - Beratungsbesuch nach Stufe 1

Leistungsart: Beratungsbesuch nach § 37 Abs. 3 SGB XI nach Stufe 1

Leistungsinhalte:

  • 1. Beratung und Unterstützung der Pflegepersonen
  • 2. Pflegeeinsatz mit Beratung des Pflegebedürftigen
  • 3. Prüfung von ggf. Pflegehilfsmitteln
  • 4. Hinweise auf Pflegekurse
  • 5. Erstellung einer Ergebnis-Kurzmitteilung
  • 6. incl. Hausbesuchspauschale

22,00 €

LK 17a - Beratungsbesuch nach Stufe 2

Leistungsart: Beratungsbesuch nach § 37 Abs. 3 SGB XI nach Stufe 2

Leistungsinhalte:

  • 1. Beratung und Unterstützung der Pflegepersonen
  • 2. Pflegeeinsatz mit Beratung des Pflegebedürftigen
  • 3. Prüfung von ggf. Pflegehilfsmitteln
  • 4. Hinweise auf Pflegekurse
  • 5. Erstellung einer Ergebnis-Kurzmitteilung
  • 6. incl. Hausbesuchspauschale

22,00 €

LK 17b - Beratungsbesuch nach Stufe 3

Leistungsart: Beratungsbesuch nach § 37 Abs. 3 SGB XI nach Stufe 3

Leistungsinhalte:

  • 1. Beratung und Unterstützung der Pflegepersonen
  • 2. Pflegeeinsatz mit Beratung des Pflegebedürftigen
  • 3. Prüfung von ggf. Pflegehilfsmitteln
  • 4. Hinweise auf Pflegekurse
  • 5. Erstellung einer Ergebnis-Kurzmitteilung
  • 6. incl. Hausbesuchspauschale

32,00 €

LK 17c - Beratungsbesuch nach Stufe 0

Leistungsart: Beratungsbesuch nach § 37 Abs. 3 SGB XI nach Stufe 0

Leistungsinhalte:

  • 1. Beratung und Unterstützung der Pflegepersonen
  • 2. Pflegeeinsatz mit Beratung des Pflegebedürftigen
  • 3. Prüfung von ggf. Pflegehilfsmitteln
  • 4. Hinweise auf Pflegekurse
  • 5. Erstellung einer Ergebnis-Kurzmitteilung
  • 6. incl. Hausbesuchspauschale

22,00 €

LK 18 - Große Grundpflege mit Lagern / Betten und selbstständiger Nahrungsaufnahme

Leistungsart: Große Grundpflege mit Lagern / Betten und selbstständiger Nahrungsaufnahme

Leistungsinhalte:

  • LK 01 - Ganzwaschung (Waschen, Duschen, Baden)
  • LK 03 - Ausscheidungen (Urin, Stuhl, Schweiß, Sputum, Erbrochenes)
  • LK 04 - Selbstständige Nahrungsaufnahme
  • LK 07 - Lagern / Betten

25,92 €

LK 19 - Große Grundpflege

Leistungsart: Große Grundpflege

Leistungsinhalte:

  • LK 01 - Ganzwaschung (Waschen, Duschen, Baden)
  • LK 03 - Ausscheidungen (Urin, Stuhl, Schweiß, Sputum, Erbrochenes)

19,12 €

LK 20 - Kleine Grundpflege mit Lagern / Betten und selbstständiger Nahrungsaufnahme

Leistungsart: Kleine Grundpflege mit Lagern / Betten und selbstständiger Nahrungsaufnahme

Leistungsinhalte:

  • LK 02 - Teilwaschung
  • LK 03 - Ausscheidungen (Urin, Stuhl, Schweiß, Sputum, Erbrochenes)
  • LK 04 - Selbstständige Nahrungsaufnahme
  • LK 07 - Lagern / Betten

19,12 €

LK 21 - Kleine Grundpflege

Leistungsart: Kleine Grundpflege

Leistungsinhalte:

  • LK 02 - Teilwaschung
  • LK 03 - Ausscheidungen (Urin, Stuhl, Schweiß, Sputum, Erbrochenes)

12,32 €

LK 22 - Große hauswirtschaftliche Versorgung

Leistungsart: Große hauswirtschaftliche Versorgung

Leistungsinhalte:

  • LK 13 - Reinigen der Wohnung
  • LK 14 - Waschen und Pflegen der Wäsche und Kleidung

32,29 €

LK 23 - Große Grundpflege mit Lagern / Betten

Leistungsart: Große Grundpflege mit Lagern / Betten

Leistungsinhalte:

  • LK 01 - Ganzwaschung (Waschen, Duschen, Baden)
  • LK 03 - Ausscheidungen (Urin, Stuhl, Schweiß, Sputum, Erbrochenes)
  • LK 07 - Lagern / Betten

22,09 €

LK 24 - Große Grundpflege mit Lagern / Betten und Hilfe bei der Nahrungsaufnahme

Leistungsart: Große Grundpflege mit Lagern / Betten und Hilfe bei der Nahrungsaufnahme

Leistungsinhalte:

  • LK 01 - Ganzwaschung (Waschen, Duschen, Baden)
  • LK 03 - Ausscheidungen (Urin, Stuhl, Schweiß, Sputum, Erbrochenes)
  • LK 05 - Hilfe bei der Nahrungsaufnahme
  • LK 07 - Lagern / Betten

31,44 €

LK 25 - Kleine Grundpflege mit Lagern / Betten

Leistungsart: Kleine Grundpflege mit Lagern / Betten

Leistungsinhalte:

  • LK 02 - Teilwaschung
  • LK 03 - Ausscheidungen (Urin, Stuhl, Schweiß, Sputum, Erbrochenes)
  • LK 07 - Lagern / Betten

14,87 €

LK 26 - Kleine Grundpflege mit Lagern / Betten und Hilfe bei der Nahrungsaufnahme

Leistungsart: Kleine Grundpflege mit Lagern / Betten und Hilfe bei der Nahrungsaufnahme

Leistungsinhalte:

  • LK 02 - Teilwaschung
  • LK 03 - Ausscheidungen (Urin, Stuhl, Schweiß, Sputum, Erbrochenes)
  • LK 05 - Hilfe bei der Nahrungsaufnahme
  • LK 07 - Lagern / Betten

24,64 €

LK 27 - Kleine pflegerische Hilfestellung 1

Leistungsart: Kleine pflegerische Hilfestellung 1

ist in einem Einsatz nicht abrechnungsfähig mit LK 01 - 15, 16 - 30

Leistungsinhalte:

  • 1. Hilfe beim Aufsuchen oder Verlassen des Bettes oder anderen Sitz- und Liegegelegenheit
  • 2. Reinigen von Gesicht und / oder Händen
  • 3. Richten des Bettes

4,25 €

LK 28 - Kleine pflegerische Hilfestellung 2

Leistungsart: Kleine pflegerische Hilfestellung 2

ist in einem Einsatz nicht abrechnungsfähig mit LK 01 - 15, 16 - 30

Leistungsinhalte:

  • 1. An- & Auskleiden (incl. An- & Ablegen von Körperersatzstücken)
  • 2. Reinigen von Gesicht und / oder Händen
  • 3. Richten des Bettes

4,25 €

LK 29 - Kleine pflegerische Hilfestellung 3

Leistungsart: Kleine pflegerische Hilfestellung 3

ist in einem Einsatz nicht abrechnungsfähig mit LK 01, 02, 07, 08, 13, 14, 16 - 28

Leistungsinhalte:

  • LK 27 - Kleine pflegerische Hilfestellung 1
  • LK 28 - Kleine pflegerische Hilfestellung 2

7,22 €

LK 30 - Kleine pflegerische Hilfestellung 4

Leistungsart: Kleine pflegerische Hilfestellung 4

ist in einem Einsatz nicht abrechnungsfähig mit LK 01, 02, 07, 08, 13, 14, 16 - 28

Leistungsinhalte:

  • 1. Wechseln der Bettwäsche
  • 2. Richten des Bettes

3,40 €

Übersicht Pflegestufen

PflegestufeGeldleistung*Sachleistung*
PS 0 mit Demenz123,00 €231,00 €
PS 1244,00 €468,00 €
PS 1 mit Demenz316,00 €689,00 €
PS 2458,00 €1144,00 €
PS 2 mit Demenz545,00 €1298,00 €
PS 3728,00 €1612,00 €
PS 3 mit Demenz728,00 €1612,00 €
Pflegestufetgl. Hilfebedarfdavon tgl. Grundpflegerestl. Aufwand im Haushalt
PS 190 minmehr als 45 minmehrmals
pro Woche
PS 23 Std.mind. 2 Std.mehrmals
pro Woche
PS 35 Std.mind. 4 Std.mehrmals
pro Woche

* Unterschied zwischen Geldleistung (Pflegegeld)
und Sachleistung (Pflegesachleistung)

Im SGB XI (Grundpflege) wird zwischen Pflegegeld und Pflegesachleistung unterschieden.

  • Unter Pflegegeld versteht man den Betrag, den der Kunde von der Pflegekasse ausgezahlt bekommt.
  • Unter Pflegesachleistung versteht man den Betrag, den wir als Pflegedienst mit der Pflegekasse abrechnen können. Voraussetzung dafür ist, dass bei der Pflegekasse auf Pflegesachleistung umgestellt worden ist.

Wird nicht der gesamte Betrag durch den Pflegedienst ausgeschöpft, wird der Restbetrag anteilig an Sie als Pflegegeld ausgezahlt (sogenannte Kombinationsleistung).


Erläuterung der Pflegestufen
(Quelle: Bundeministerium für Gesundheit)

Pflegestufen

Entsprechend des Umfangs des Hilfebedarfs werden die Pflegebedürftigen einer von drei Pflegestufen (I, II oder III) zugeordnet. Je nach Pflegestufe unterscheidet sich auch die Höhe der Leistungen. Bei einem außergewöhnlich hohen Pflegeaufwand kann in der Pflegestufe III auch ein sog. Härtefall vorliegen.

Der Versicherte hat die Möglichkeit gegen die Entscheidung seiner Pflegekasse Widerspruch einzulegen.

Personen mit dauerhaft erheblich eingeschränkter Alltagskompetenz, die zwar einen Hilfebedarf im Bereich der Grundpflege und hauswirtschaftlichen Versorgung haben, jedoch noch nicht die Voraussetzungen für eine Einstufung in die Pflegestufe I erfüllen, haben bereits seit dem 1. Juli 2008 Anspruch auf einen Betreuungsbetrag in Höhe von 100 oder 200 Euro im Monat. Man spricht hier von der so genannten "Pflegestufe 0".

Darüber hinaus wurden durch das Pflege-Neuausrichtungs-Gesetz weitere Leistungsverbesserungen insbesondere für demenziell erkrankte Menschen eingeführt: Ab dem 1. Januar 2013 bis zur Anwendung eines neuen Pflegebedürftigkeitsbegriffs erhalten sie mehr und - mit der häuslichen Betreuung - auch zielgenauere Leistungen. So besteht in der so genannten "Pflegestufe 0" erstmals Anspruch auf Pflegegeld oder Pflegesachleistungen. In den Pflegestufen I und II werden die bisherigen Beträge aufgestockt. Zudem können nun bereits in der so genannten "Pflegestufe 0" Verhinderungspflege sowie Pflegehilfsmittel und Zuschüsse für Maßnahmen zur Verbesserung des individuellen Wohnumfelds in Anspruch genommen werden.

Pflegestufe I - Erhebliche Pflegebedürftigkeit

Erhebliche Pflegebedürftigkeit liegt vor, wenn mindestens einmal täglich ein Hilfebedarf bei mindestens zwei Verrichtungen aus einem oder mehreren Bereichen der Grundpflege (Körperpflege, Ernährung oder Mobilität) erforderlich ist. Zusätzlich muss mehrfach in der Woche Hilfe bei der hauswirtschaftlichen Versorgung benötigt werden. Der wöchentliche Zeitaufwand muss im Tagesdurchschnitt mindestens 90 Minuten betragen, wobei auf die Grundpflege mehr als 45 Minuten entfallen müssen.

Pflegestufe II - Schwerpflegebedürftigkeit

Schwerpflegebedürftigkeit liegt vor, wenn mindestens dreimal täglich zu verschiedenen Tageszeiten ein Hilfebedarf bei der Grundpflege (Körperpflege, Ernährung oder Mobilität) erforderlich ist. Zusätzlich muss mehrfach in der Woche Hilfe bei der hauswirtschaftlichen Versorgung benötigt werden. Der wöchentliche Zeitaufwand muss im Tagesdurchschnitt mindestens drei Stunden betragen, wobei auf die Grundpflege mindestens zwei Stunden entfallen.

Pflegestufe III - Schwerstpflegebedürftigkeit

Schwerstpflegebedürftigkeit liegt vor, wenn der Hilfebedarf bei der Grundpflege so groß ist, dass er  jederzeit gegeben ist und Tag und Nacht (rund um die Uhr) anfällt. Zusätzlich muss die pflegebedürftige Person mehrfach in der Woche Hilfe bei der hauswirtschaftlichen Versorgung benötigen. Der wöchentliche Zeitaufwand muss im Tagesdurchschnitt mindestens fünf Stunden betragen, wobei auf die Grundpflege (Körperpflege, Ernährung oder Mobilität) mindestens vier Stunden entfallen müssen.

Härtefallregelung

Sind die Voraussetzungen der Pflegestufe III erfüllt und liegt ein außergewöhnlich hoher bzw. intensiver Pflegeaufwand vor, kann die Härtefallregelung in Anspruch genommen werden. In diesem Fall gibt es höhere Sachleistungen.

Für die Feststellung eines außergewöhnlich hohen Pflegeaufwands im Sinne der Härtefallregelungen ist Voraussetzung, dass:

  • die Hilfe bei der Grundpflege (Körperpflege, der Ernährung oder der Mobilität) mindestens sechs Stunden täglich, davon mindestens dreimal in der Nacht, erforderlich ist. Bei Pflegebedürftigen in vollstationären Pflegeeinrichtungen ist auch die auf Dauer bestehende medizinische Behandlungspflege zu berücksichtigen.

oder

  • die Grundpflege für den Pflegebedürftigen auch nachts nur von mehreren Pflegekräften gemeinsam (zeitgleich) erbracht werden kann. Wenigstens bei einer Verrichtung tagsüber und des Nachts muss dabei neben einer professionellen mindestens eine weitere Pflegeperson tätig werden, die nicht bei einem Pflegedienst beschäftigt sein muss (zum Beispiel Angehörige). Durch diese Festlegung soll erreicht werden, dass nicht mehrere Pflegekräfte eines Pflegedienstes hier tätig werden müssen.

Zusätzlich muss ständige Hilfe bei der hauswirtschaftlichen Versorgung erforderlich sein.

Jedes der beiden Merkmale erfüllt bereits für sich die Voraussetzungen eines qualitativ und quantitativ weit über das übliche Maß der Grundvoraussetzung der Pflegestufe III hinausgehenden Pflegeaufwandes.

Neuer Pflegebedürftigkeitsbegriff

Die Bundesregierung plant im Laufe der aktuellen Wahlperiode einen neuen Pflegebedürftigkeitsbegriff einzuführen. Mit dem neuen Pflegebedürftigkeitsbegriff soll das bisherige System der drei Pflegestufen durch fünf Pflegegrade ersetzt werden. Dadurch kann dem individuellen Unterstützungsbedarf aller Pflegebedürftiger besser Rechnung getragen werden. Neben körperlichen Einschränkungen werden auch Einschränkungen einbezogen, die etwa bei Demenzkranken häufig vorkommen. Der neue Pflegebedürftigkeitsbegriff soll noch in dieser Wahlperiode eingeführt werden.

Wo müssen Pflegeleistungen beantragt werden?

Um Leistungen der Pflegeversicherung in Anspruch nehmen zu können, muss ein Antrag bei der Pflegekasse gestellt werden. Die Pflegekasse befindet sich bei der Krankenkasse.

Die Antragstellung kann auch ein Familienangehöriger, Nachbar oder guter Bekannter übernehmen, wenn er oder sie dazu bevollmächtigt wird. Sobald der Antrag bei der Pflegekasse gestellt wird, beauftragt diese den Medizinischen Dienst der Krankenversicherung (MDK) oder andere unabhängige Gutachter mit der Begutachtung zur Feststellung der Pflegebedürftigkeit.

Wie schnell wird über den Antrag entschieden?

Die gesetzlich vorgegebene Bearbeitungsfrist für Anträge auf Pflegeleistungen beträgt fünf Wochen. Bei einem Aufenthalt im Krankenhaus oder in einer stationären Rehabilitationseinrichtung, in einem Hospiz oder während einer ambulant-palliativen Versorgung ist die Begutachtung durch den MDK oder durch andere unabhängige Gutachter innerhalb einer Woche durchzuführen, wenn dies zur Sicherstellung der weiteren Versorgung erforderlich ist oder die Inanspruchnahme von Pflegezeit gegenüber dem Arbeitgeber angekündigt wurde.

Befindet sich der Antragsteller in häuslicher Umgebung, ohne palliativ versorgt zu werden, und wurde die Inanspruchnahme von Pflegezeit nach dem Pflegezeitgesetz gegenüber dem Arbeitgeber angekündigt oder eine Familienpflegezeit mit dem Arbeitgeber vereinbart, gilt eine Bearbeitungsfrist von zwei Wochen.

Zu beachten ist: Erteilt die Pflegekasse den schriftlichen Bescheid über den Antrag nicht innerhalb von fünf Wochen nach Eingang des Antrags oder werden die verkürzten Begutachtungsfristen nicht eingehalten, hat die Pflegekasse nach Fristablauf für jede begonnene Woche der Fristüberschreitung 70 Euro an den Antragsteller zu zahlen. Dies gilt nicht, wenn die Pflegekasse die Verzögerung nicht zu vertreten hat oder wenn sich der Antragsteller in stationärer Pflege befindet und bereits als mindestens erheblich pflegebedürftig (mindestens Pflegestufe I) anerkannt ist.

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